Aka-aki: Social Media 3.0

Es gibt ein kleines und im Medien-Mainstream noch ziemlich unbekanntes Social Network, das die Idee der sozialen Interaktion via Web bzw. Mobil-Devices auf die nächste Stufe hebt: Aka-aki, ein Berliner Start-Up, das vor drei Jahren aus einem studentischen Projekt der Universität der Künste hervorgegangen ist.

Dreh- und Angelpunkt des Konzepts ist eine Smartphone-App. Die zeigt (ständig!!!) an, wenn sich ein Aka-Aki-Nutzer in der Nähe befindet. Mir ist das zum Beispiel neulich in der U-Bah passiert: Das iPhone fiept, und ein Blick aufs Display offenbart, dass eine aka-aki-Nutzerin offenbar gerade auf dem gleichen Bahnsteig steht. Man könnte jetzt hingehen und ein lockeres Gespräch beginnen – den Gesprächsanlaß liefert aka-aki frei Haus. Und natürlich kann ich vorher gucken, ob die Nutzerin auch zu mir passen würde, welche Interessen sie hat etc.

Das Ganze geht sogar noch weiter als Dienste wie Google Latitude: Bei Latitude muß ich vorher angeben, wer meine Freunde sind, und erst danach kann ich sehen, wo die gerade sind.

Natürlich kann man da die deutschen Datenschützer im Prinzip bereits schreien hören – auf der anderen Seite: Hey, wie cool!

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