Blogs sind anders. Geschrieben.

Am Wochenende hatte ich Zeit, mal wieder etwas ausführlicher die Blogosphäre zu durchstreifen.

Aber eigentlich gibt es zwei. Blogosphären.

Also die “echte” von “Ur-Bloggern” wie Robert Basic. Leute, die aus dem Web kommen und sich nie irgendwo nennenswert geäußert haben als genau dort.

Dann die andere, die, na ja, “Journalistenblogosphäre”, mit Menschen wie Niggemeier; auch die diversen Handelsblatt- und Focus-Blogs gehen in diese Richtung.

Der Unterschied liegt für mich in der Schreibe.

Zum Beispiel: Bei den “Ur-Bloggern” sind Teilsätze erlaubt, ist Umgangssprachliches erlaubt, darf man generell gerne so schreiben, wie man spricht (oder chattet oder skypt). Die Sätze sind kürzer, aber vor allem die Absätze. Und auch die Posts an sich dürfen schon mal aus lediglich drei Zeilen bestehen.

Anders die “klassisch” gebildeten Bloger-Journalisten-Blogger: Hochdeutsch, komplette Sätze, lange (teilweise SEHR lange) Absätze.

Es wird ja oft und gerne räsoniert, weshalb “Journalisten-Blogs” nicht immer so viele Zugriffe bzw. so viel Relevanz erleben. Vielleicht liegt es genau daran.

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