Sterben die Tablets?

In einem sehr lesenswerten Beitrag auf recode.net schreibt heute Zal Bilimoria: die Zeit der Tablets ist vorbei. Er selbst, sowohl in seiner jetzigen Funktion als Partner bei Andreesen Horowitz, als auch in seiner früheren Funktion als Mobil-Chef von Netflix, habe er festgestellt: der Trend geht weg von den großen, schweren Tablets a la iPad und immer stärker hin zu Mobiltelefonen.
Dafür gibt es etliche Belege. Zum Beispiel der Trend, dass Handys immer größer und auf der anderen Seite Tablets wie das iPad immer kleiner werden – siehe das neue iPad mini.
Außerdem haben bis dato nur relativ wenige Tablet Nutzer auch einen Mobilfunkvertrag für ihr Gerät, damit werden die Apparate laut Bilimoria zu “immobilen Geräten”.
Viele Menschen haben offenbar schlicht keinen Bock, neben dem stationären PC daheim oder am Arbeitsplatz und dem Handy, das man immer dabei hat, noch eine dritte Gerätekategorie mit sich herum zu schleppen. Schließlich kann man auf dem gewachsenen Bildschirm des Handys auch so gut wie alles machen, und das schließt das Anschauen von Videos ausdrücklich ein.
Ich selbst muss auch feststellen, dass mein iPad immer häufiger daheim bleibt und ich immer mehr – auch immer größere Teile meiner Arbeit – direkt mit dem iPhone erledige. Der Bildschirm ist zwar etwas kleiner, aber dafür ist das Gerät auch viel leichter und besser zu transportieren. Dieses Posting habe ich mit dem iPad geschrieben, und dabei festgestellt, dass ich dort die WordPress-App, mit der ich normalerweise meine Blogs betreue, noch nie benutzt hatte.
Auf der anderen Seite ist mein iPad für bestimmte Aktivitäten immer noch oft im Einsatz: für alles, was im weitesten Sinne mit Freizeit zu tun hat, fürs Spielen und fürs Filme schauen ist mir der große Bildschirm mit seinen erweiterten Möglichkeiten immer noch lieber als das fummelige Handy Display.

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