Tim Hetherington: Trauerarbeit im Social Web

Trauer in den Zeiten des Social Web: Gestern ist der britsche Fotograf Tim Hetherington in Libyen von einer Mörsergranate getötet worden.  Wir alle müssen uns wohl erst noch daran gewöhnen, dass in solchen Fällen auf Twitter (s. o.) noch der letzte Tweet des Verstorbenen zu sehen ist, seine Homepage selbstverständlich noch abgerufen werden kann und ich sogar auf Hetheringtons Facebook-Seite auf  “Gefällt mir” klicken kann. Wikipedia ist natürlich schon auf dem aktuellen Stand – aber wie gesagt, alles sehr ungewohnt. Ich bin sicher – und gespannt darauf – dass auch unser aller Trauerarbeit sich künftig noch stärker ins Web verlagern wird – in diesem Falle ist sie dort schon angekommen.

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